Heimische Basketball-Fans, die gutes Bier mögen, werden bestimmt schon darauf aufmerksam geworden sein: Das Warburger Pils in der 0,33 Liter-Flasche präsentiert sich seit Anfang der Woche ganz im Design der Paderborn Baskets. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Brauerei Kohlschein aus Warburg und des Paderborner Energieunternehmens WestfalenWIND, beide treue Baskets-Partner. Auf dem Special Edition Etikett prangt das Logo des Vereins, darunter der Schriftzug: „Unsere Power, dein Moment“. Das Warburger Pils in der Baskets-Edition ist im Aktionszeitraum bis zum 27. April in allen teilnehmenden Getränkemärkten erhältlich – solange der Vorrat reicht.
Angesprochen fühlen sollen sich vor allem die Fans der Paderborn Baskets und natürlich auch jene, die es noch werden wollen. „Wir möchten einerseits unsere Unterstützung mit den Baskets dokumentieren, gleichzeitig aber auch eine emotionale Verbindung zum Verein schaffen – bei allen Menschen, denen der Verein auch am Herzen liegt, so wie uns“, erklären Brauereibesitzer Franz-Axel Kohlschein und Daniel Saage von WestfalenWIND zum Hintergrund der gemeinsamen Aktion.
Bestenfalls gibt es den Baskets Rückenwind für die kommenden Spiele in der Pro B-Saison, die hoffentlich mit der Teilnahme an den Playoffs abgeschlossen werden kann. Beim Verein selbst ist man begeistert von der Aktion: “Wir erhoffen uns dadurch eine gesteigerte Aufmerksamkeit im gesamten Hochstift. Eine tolle Sache, die wir gemeinsam mit unseren treuen Partnern auf die Beine gestellt haben. Unsere Fans erfreuen sich daran hoffentlich genauso wie wir, wenn sie die das gute Warburger Pils in der Special Baskets-Edition genießen”, so Dominik Meyer, Geschäftsführer der Paderborn Baskets.
Flankiert wird die Aktion von einem Gewinnspiel, das über die Social-Media-Kanäle aller beteiligten Partner ausgespielt wird: Mehrere Kästen Warburger Pils in der Baskets-Edition werden in den kommenden Wochen an verschiedenen Orten in der Region versteckt. Alle Finder werden nach Ende der Aktion zu einem gemütlichen Nachmittag mit Speis und Trank bei der Warburger Brauerei, inklusive Windradbesichtigung von WestfalenWIND, eingeladen. Der Weg zu den versteckten Kästen Warburger Pils führt über die begleitende Instagram-Kampagne, die auf den Accounts von den Paderborn Baskets, der Warburger Brauerei und WestfalenWIND verfolgt werden kann.
Von Robin Wood empfohlen: WestfalenWIND Strom unter Top 10 der bundesweiten Ökostromanbieter
ROBIN WOOD hat die Ökostromangebote von 1.271 Anbietern unter die Lupe genommen. Bei dem Ergebnis fällt aus heimischer Betrachtung auf: WestfalenWIND Strom zählt zu den zehn Anbietern, die als empfehlenswert bewertet wurden. Die Analyse wurden jetzt im ROBIN WOOD-Ökostromreport 2025 veröffentlicht.
Für den Report hat die Umweltorganisation von September 2024 bis Januar 2025 umfangreich auf den Internetseiten der Ökostrom-Anbieter recherchiert sowie eine Befragung mittels Fragebogen vorgenommen. Dem Energieunternehmen aus Paderborn wird bescheinigt, dass wirklich echter Ökostrom angeboten wird, mit tatsächlichem Nutzen für Umwelt und Energiewende.
Geprüft hat ROBIN WOOD nach folgenden Kriterien: Die Anbieter verkaufen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen; sie sind – eigentumsrechtlich und auch in ihrem Strombezug – unabhängig von der Kohle- und Atomindustrie, und sie fördern die Energiewende zusätzlich durch den Bezug von Strom aus Neuanlagen oder durch feste Investitionsprogramme. Dies gelingt zurzeit den aufgeführten zehn bundesweit tätigen Anbietern. Bei WestfalenWIND Strom ist man froh und stolz, zu diesem auserwählten Kreis zu zählen.
Der Ökostromreport ist hier kostenlos online abrufbar.
Kranken Kindern ein Lächeln schenken: Weihnachtsspende in Höhe von 10.000 Euro übergeben
Den kleinsten und kleinen Erdenbürgern in der Region kommt in diesem Jahr die WestfalenWIND-Weihnachtsspende mit der Gesamtsumme in Höhe von 10.000 Euro zugute. Das Energieunternehmen aus Paderborn unterstützt mit jeweils 5.000 Euro die Arbeit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Louise in Paderborn und den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter mit jeweils 5.000 Euro. Auf Geschenke für Kunden und Partner wird stattdessen verzichtet. Die symbolischen Spendenschecks wurden jetzt bei WestfalenWIND an die jeweiligen Vertreterinnen und Vertreter übergeben.
Das Kinderkrankenhaus St. Louise möchte den Betrag dafür einsetzen, den Krankenhausaufenthalt für die kleinen und kleinsten Patienten sowie deren Familien so angenehm wie möglich zu gestalten. „Es hilft uns, wichtige Projekte umzusetzen, die mit öffentlichen Geldern nicht finanzierbar wären“, erklärte Sr. Bernadette M. Putz, Geschäftsführerin der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Dazu zählt zum Beispiel die Anschaffung eines Kängurusessels, auf dem Müttern bequem ihr Neugeborenes stillen können. Spenden ermöglichen auch die wöchentlichen Besuche der Paderborner Klinik-Clowns bei den jungen Patienten in der Klinik St. Louise.
„Wir schenken Zeit“, berichtete Kathrin Abrokat als Vertreterin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Paderborn-Höxter, der Familien mit lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Lebensweg begleitet – „ab der Diagnose, im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus“, fügte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Dörte Bohne hinzu. Die Ehrenamtlichen begleiten nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch die Geschwister. Das Angebot, welches über Jahre gehen kann, ist für die Familien kostenfrei. Der Verein sucht aktuell lebensfrohe, freundliche Personen, die sich ein Ehrenamt im Kinderhospizdienst vorstellen können. Diese werden ab Frühjahr 2025 in einem speziellen Qualifizierungskurs auf das Ehrenamt vorbereitet (mehr Infos unter www.akhd.paderborn-hoexter.de). Für die Finanzierung der Qualifizierung soll auch die WestfalenWIND-Spende eingesetzt werden.
„Wir wissen um die gute und wichtige Arbeit, die in der Kinderklinik St. Louise und beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn Höxter geleistet wird. Dieses unverzichtbare Engagement möchten wir mit unserer Weihnachtsspende würdigen und gleichzeitig allen Beteiligten dafür Danke sagen“, sagte Matthias Rieger, einer der Geschäftsführer von WestfalenWIND.
Große Freude und Stolz beim regionalen PV-Installateur WestfalenWIND PV
Das renommierte Fachmagazin „pv magazine“ hat das Konzept, Kranstellflächen von Windenergieanlagen für Photovoltaik zu nutzen, im März 2021 als „Top Business Model“ ausgezeichnet.
Das sagt die Jury zu ihrem Urteil:
„Auf der Suche nach neuen Flächen fiel den Projektentwicklern von Westfalen Wind auf, dass es ungenutzte Areale bei Windkraftanlagen gibt. Die Kranstellflächen lassen sich für Photovoltaik erschließen, weil Smartvolt eine vormontierte Unterkonstruktion entwickelt hat, mit der sich eine Anlage nicht nur schnell aufbauen, sondern auch schnell abbauen lässt. Damit ist es möglich, die Anlage kurzfristig beiseite zu räumen, falls es im Laufe der Lebensdauer notwendig wird. Konservativ geschätzt lassen sich so auf doppelt genutzten Flächen in Deutschland 300 Megawatt mit rentablen Anlagen errichten. Dafür verleiht die Jury ein „pv magazine top business model“. Hier geht es zum vollständigen Artikel des pv magazine:
Gemeinsam mit WestfalenWIND arbeitet Zattoo am klimaneutralen Fernsehen der Zukunft
Dr. Fiete Dubberke (WestfalenWIND IT) und Stefan Lietsch (Zattoo) (v.l.)
Seit heute laufen erste Inhalte des TV-Streaming-Anbieters über ein eigenes Rechenzentrum direkt in einem Windrad
Paderborn/Berlin/Zürich – Dass klimaverträgliches Streaming möglich ist, zeigt jetzt eine gemeinsame Kooperation von Zattoo und WestfalenWIND. Durch das Green IT-Projekt windCORES des Windparkbetreibers bringt der TV-Streaming-Anbieter Zattoo sein Rechenzentrum direkt in eine Windkraftanlage. Seit heute laufen erste Inhalte des TV-Streaming-Anbieters über dieses innovative Rechenzentrum. Zattoo und WestfalenWIND übernehmen mit der gemeinsamen Zusammenarbeit eine Vorreiter-Rolle. Soweit bekannt, ist dieses Projekt weltweit einzigartig.
Der weltweite CO2-Ausstoß steigt kontinuierlich und auch die Internetnutzung trägt mehr und mehr dazu bei. Auch Streaming-Dienste, Cloud-Anwendungen und Videokonferenzen werden immer häufiger genutzt. Das wird nicht zuletzt durch die aktuelle Corona-Lage deutlich. Auch wenn viele Rechenzentren schon heute energieeffizient betrieben werden, entstehen immer noch jede Menge CO2-Emissionen durch den laufenden Betrieb.
Bei Zattoo, einem der größten TV-Streaming-Anbieter Europas, werden im Monat über 80 Millionen Stunden TV-Inhalte gestreamt. Dabei werden täglich zwischen Nutzern und Rechenzentrum mehr als fünf Millionen Gigabyte an Daten ausgetauscht. Das verbraucht alleine bei Zattoo rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr, bei deren Produktion in der Regel CO2 anfällt. Bei Zattoo arbeitet man deshalb bereits an einer Lösung.
Mit dem windCORES-Projekt des Windparkbetreibers WestfalenWIND aus Paderborn plant Zattoo das eigene Rechenzentrum zukünftig direkt in einer Windkraftanlage zu betreiben. Nach einer Testphase laufen seit heute erste Inhalte des TV-Streaming-Anbieters über dieses innovative Rechenzentrum. Damit nutzt Zattoo nicht nur Ökostrom aus Windenergie für die Verbreitung von TV-Inhalten, sondern platziert das eigene Rechenzentrum direkt in das Windrad, also dorthin, wo der Strom entsteht.
„Mit windCORES werden die Windenergieanlagen einer weiteren nachhaltigen Nutzung zugeführt. So können wir den steigenden Energiebedarf durch die zunehmende Digitalisierung mit der Energiewende in Einklang bringen“, so Fiete Dubberke, Geschäftsführer IT bei WestfalenWIND.
“Die Idee, Rechenkapazität näher zur sauberen Energieerzeugung zu bringen und dabei noch ungenutzte Raumkapazitäten zu erschließen, ist so einfach und naheliegend und aus unserer Sicht ein Projekt, das hoffentlich Schule macht. Wir wollen konsequent zum nachhaltigen Unternehmen werden und andere dazu bewegen, mitzumachen”, so Stefan Lietsch, Chief Technology Officer bei Zattoo und Verantwortlicher für das Projekt.
Ende 2020 fand der Einzug der ersten Server von Zattoo in das Windrad von WestfalenWIND statt. In dieser ersten Phase wurden zunächst einige wichtige Tests an den Systemen und Prozessen von Zattoo durchgeführt. Heute Morgen wurden dann die ersten Server in Betrieb genommen. In einer nächsten Phase will Zattoo herausfinden, ob windCORES den unternehmenseigenen, hohen Ansprüchen an Stabilität und Zuverlässigkeit gerecht werden kann. Das ist für Zattoo, als Anbieter von Live Fernsehen äußerst wichtig, um sicherzustellen, dass der eigene Service rund um die Uhr genutzt werden kann. Nach und nach plant Zattoo dann immer mehr Inhalte über das Rechenzentrum im Windrad laufen zu lassen. Als erster Streaming-Anbieter weltweit, der mit seinen Servern in ein Windrad zieht, betritt Zattoo mit diesem Projekt absolutes Neuland. Sollten sich die Erwartungen an das Projekt erfüllen, plant Zattoo das Windrad zukünftig zum Hauptstandort für das eigene Rechenzentrum machen.
Über Zattoo:
Zattoo (www.zattoo.com) ist einer der führenden TV-Streaming-Anbieter in Europa mit rund 3 Millionen Nutzern monatlich. Das 2005 gegründete Unternehmen beschäftigt über 170 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Zürich sowie einen weiteren Standort in Berlin. Nutzer in der Schweiz, Deutschland und Österreich schauen über Zattoo alle beliebten TV-Sender in HD- und Full-HD-Qualität sowie eine Vielzahl an Video-On-Demand-Inhalten. Dabei steht Zattoo auf fast allen Endgeräten zur Verfügung, darunter Smart-TVs, PCs und Laptops, Streaming-Playern sowie Smartphones und Tablets. Neben der freien Nutzung bietet Zattoo in seinen kostenpflichtigen Abonnements auch Funktionen für zeitversetztes Fernsehen sowie EU-weites Streaming an. Seit 2012 bietet Zattoo seine Technologie auch Medienunternehmen und Netzbetreibern weltweit als TV-as-a-Service-Plattform an. Die Schweizer TX Group, ein digitaler Hub und Netzwerk von Medien und Plattformen, ist seit 2008 an Zattoo beteiligt und hält seit 2019 über 50 Prozent.
Über WestfalenWIND IT
windCORES ist eine Marke der WestfalenWIND IT GmbH & Co.KG, die zur WestfalenWIND-Gruppe gehört. Die Gruppe mit Sitz in Paderborn und Lichtenau betreibt und verwaltet rund 170 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 350 MW. Sie verfügt außerdem über einen eigenen Stromvertrieb, eine Photovoltaik-Sparte und ein eigenes Service-Team zur Wartung von Windkraftanlagen. Mit windCORES will WestfalenWIND die digitale Welt „grüner“ machen und eine innovative Lösung für eine verteilte Rechenzentrumsinfrastruktur der Zukunft bieten. Das Konzept zum Betrieb von klimaneutralen Rechenzentren in Windrädern wurde von der Unternehmenstochter WestfalenWIND IT GmbH & Co.KG in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn (SICP) entwickelt und als Patent angemeldet. 2019 wurde die Idee mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis ausgezeichnet.
Es sind harte Zeiten für Kulturschaffende und Kulturbegeisterte. Als das Kutlurbüro OWL diese scheinbar verrückte Idee einer mobilen Kleinkunstbühne hatte, war es für uns als regionales Unternehmen selbstverständlich, dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen. WestfalenWIND fördert seit Jahren in größerem Umfang Kultur und Sport in der Region – das ist Teil unserer Firmenphilosophie. Für viele ist Kultur ein Lebenselixier und der Kulturimbiss bietet den perfekten Rahmen für kreative Ideen, für mobile und flexible Kulturangebote. Statt Pommes rot-weiß oder Currywurst versorgt dieser Imbiss Kulturhungrige mit Live-Kultur. Der Wagen kann in Gärten, auf Höfen und Plätzen und überall dort, wo Kulturhungrige warten, schnell und problemlos aufgestellt werden. Der perfekte Lieferservice für Unternehmen, Nachbarschaften, Städte und Kommunen. Mehr dazu und erste Bilder gibt es unter www.kulturimbiss.de
Gerichtsurteil zu Windprojekt in Borchen-Etteln: Guter Tag für Klimaschutz und Artenschutz
WestfalenWIND kritisiert Gerichtsschelte durch Borchens Bürgermeister Allerdissen
Das kurz nach Neujahr veröffentlichte Urteil des VG Minden zu den 4 von WestfalenWIND geplanten Windkraftanlagen bei Borchen-Etteln bestätigt: Windkraft und Artenschutz sind keine Gegensätze. Geschäftsführer Michael Obst bewertet das Urteil als „ein gutes Zeichen für Klima- und Artenschutz“.
Die von WestfalenWIND im Vorfeld vorgeschlagenen Abschaltzeiten für den Fall, dass in direkter Nähe zu den Anlagen Greifvögel nisten, waren vom Gericht übernommen worden. Das Verwaltungsgericht stellt in seinem Urteil fest, dass jegliche Kollisionsrisiken von Greifvögeln an den WEA durch die festgelegten Betriebsbeschränkungen damit ausgeschlossen seien. Auch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Paderborn hatte im Verfahren dann keine Probleme mit dem Artenschutz mehr gesehen.
„Also gefährden die Maschinen nicht den Artenschutz, sondern schützen sogar Arten, indem sie demnächst jedes Jahr künftig etwa 30 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen können“, freut sich Obst.
Überhaupt sei auffällig, dass sich das Gericht in Minden auf seinen 45 Seiten Urteilsbegründung nur auf einer Seite dem Artenschutz widme. Hauptsächlich führe das VG auf, welche Fehler die Gemeinde Borchen bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes gemacht habe. Vor dem Hintergrund sei auch die öffentliche Gerichtsschelte von Borchens Bürgermister Allerdissen nicht zu verstehen. „Der Bürgermeister ist ja sogar vom Kreis Paderborn auf die Gefahr hingewiesen worden, dass der Flächennutzungsplan kippen könnte“, so WestfalenWIND-Geschäftsführer Michael Obst.
Borchen hätte im Sommer dem vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich, dass nur eine Anlage gebaut werden sollte, zustimmen können. Allerdissen habe sich mit seiner pauschal ablehnenden Haltung diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Bei entsprechend sorgfältiger Planung des Flächennutzungsplans und besserer Abwägung der harten und weichen Tabukriterien hätte die Gemeinde dieses Urteil vermeiden können.
„Das VG Minden führt schließlich keine neuen – für die Kommune überraschenden Gründe auf, sondern wendet einfach nur schon bekannte Grundsätze der Rechtsprechung an“, erläutert Michael Obst. Mehrfach werde auf Urteile und Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichtes und des Oberverwaltungsgerichtes NRW verwiesen.
Warum der Borchener Bürgermeister überhaupt so vehement gegen die jetzt zu genehmigenden vier Windkraftanlagen kämpft, ist auch aus anderen Sachgründen nur schwer zu verstehen. „Wir sind mit diesen Anlagen maximal weit weg von der Wohnbevölkerung. Etwa 4000 Meter Abstand zur regulären Bebauung von Etteln und 2000 Meter zu Dörenhagen-Busch.“, erläutert Obst. Nicht mal Waldflächen seien berührt. Damit seien doch die Kernanliegen der Borchener Flächennutzungsplan-Überlegungen von vornherein erfüllt gewesen. Und das Urteil bestätige jetzt, dass der vermeintliche Artenschutzkonflikt kein Verhinderungsgrund sei.
Die WestfalenWIND GmbH geht deshalb davon aus, dass der Kreis Paderborn als Genehmigungsbehörde dem Gerichtsbeschluss nachkommt und kurzfristig die Genehmigungen für die vier Windkraftanlagen bei Borchen-Etteln erteilt.
Okay, es ist nicht der Oscar für den WestfalenWIND IT nominiert ist, aber so ähnlich: Am 28. November wird in Köln der eco://award 2018 verliehen und wir sind mit unserem Produkt „Windcores“ in der Kategorie „Datacenter Infrastructure“ ein heißer Kandidat auf den Titel. Der Eco-Award wird bereits seit 1999 vom Verband der Internetwirtschaft an zukunftsweisende Unternehmen und Projekte vergeben. Der Preis wird im Rahmen einer feierlichen Gala in der Kölner Wolkenburg überreicht. Zu den Laudatoren gehören unter anderem Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW, sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reger.